Unseren letzten Tag in Bangkok verbringen wir recht gemütlich. Wir haben zum Glück late Checkout und können bis 18 Uhr in unseren Zimmern bleiben. 

Wir haben keinen richtigen Plan für heute ausser uns um unser Wohlbefinden zu kümmern. Jeder geht nochmal zur Massage, zum Pool, zur Maniküre oder Pediküre. Jedes Mal laufen wir da die kleinen und großen Straßen in unserem Viertel entlang. Ich entdecke immer wieder Fotomotive. So langsam kennen wir uns hier aus. Bang Rak hat auch so leichte Chinatown Vibes. Ab und zu sieht man rote Lampions herumhängen und es gibt viele kleine, traditionelle Häuschen.

 

der dritte Gast

Ich bin ja dafür, dass wir beim nächsten mal eine neue Gegend suchen, wird Zeit für etwas neues.

Wir testen auch nochmal den Pool. Dieser besteht die Prüfung nicht so gut. Er wirkt immer etwas schmuddelig, eine aus unserer Reisegruppe hatte 2x Ausschlag nach der Benutzung. Ist aber schnell wieder verschwunden. Morgens mussten wir uns auch in unserem Zimmer um Schädlingsbekämpfung kümmern. Ich sehe etwas auf dem Boden liegen, es ist braun und liegt auf den Rücken. Ganz offensichtlich eine Kakerlake. Und dezent bewegt sie sich noch. Zum Glück habe ich noch meinen Starbucks Becher von Gestern. Schnell drüber gestülpt. Später kümmert sich unser Professioneller-Schädlingsbekämpfer aus unserer Reisegruppe darum. Die Kakerlake macht einen Köpper gegen die Hotelflurwand und wartet jetzt auf das Reinigungspersonal.

Nachmittags gehen wir noch ein letztes Mal in einem Straßenrestaurant essen. Ich schaffe es gar nicht alles zu essen. Das ist wohl der Abschiedsschmerz. Um 18 Uhr werden wir mit dem hoteleigenen Van abgeholt. Wir haben genug Zeit, denn unser Flug geht erst um 22:45. Dieses mal brauchen wir die Fahrzeit auch, denn es ist ordentlich Stau. Aber so können wir noch ein bisschen die Stadt genießen. Die Sonne geht unter, das Nachtleben beginnt. Einen Sonnenuntergang sehe ich nicht, denn es ist bewölkt und kurz regnet es.

der Bayjoke Tower. Long live the King läuft als beleuchtetes Band oben herum

Ich sitze lieber im Auto statt doof auf dem Flughafen herumzusitzen. Um 19:15 erreichen wir den Bangkok Suvarnabhumi Flughafen. Jetzt wirds wieder ernst. Das Gepäck wird abgegeben, wir können den Sicherheitscheck und die Passkontrolle an der Priority Lane durchführen und gehen dann in die Turkish Airlines Lounge.

Wir fliegen wieder Business. Ich schaffe es immerhin 4 Stunden recht tief zu schlafen und wache beim Frühstücksgewusel auf. Auch wenn es einen Koch an Board gibt, kocht dieser ja nicht richtig. Er arrangiert das Essen optisch ansprechend auf einem Tablett. Den größten kulinarischen Nutzen aus der Business Class ziehe ich aus dem Kamillentee, den ich mir bestelle. Die Economy bietet immer nur Schwarztee.

In Istanbul checken wir ebenfalls nochmal die Lounge aus, auch hier gibts Tee. Das Klo besteht aus 6 Kabinen von denen 2 benutzt werden. Komisch irgendwie. Zu unserem nächsten Flieger müssen wir von E1 zu B17 laufen. Das ist quasi der größtmögliche Laufabstand, den man erwischen kann. Direkt an der Lounge gibt es aber die Möglichkeit einen Transportbuggy anzumieten, das ist für Menschen über 65 kostenfrei. Anders als beim Riesenrad 2 Tage vorher, wird hier nicht der Pass kontrolliert. Ein kurzes nachfragen reicht. Team Lamai ist also in windeseile an uns vorbei und gemütlich am Gate B17 angekommen. Im nächsten Flieger haben wir dann eine ältere Version der Businessclass, die ich aber viel angenehmer finde. Sie ist etwas offener und der Bewegungsfreiraum ist größer. Das wirklich teure war allerdings die von Bangkok nach Istanbul.

Mein Fazit zum Business reisen: Ja, es ist enorm komfortabel und ich habe die 4 Stunden gut geschlafen. Aber es waren eben doch nur 4. Ich hab mehr so auf 6 Stunden mindestens gesetzt. Auf den Service, die Lounges und die verschiedenen Priority Lines könnte ich komplett verzichten. Wenn die Beinfreiheit etwas weniger gewesen wäre, wäre das noch auch ok. Vor allem, wenn es den Preis senken würde. Es sollte irgendwas zwischen Economy und Business Class geben. Ich habe im Vorfeld oft gehört: wenn man einmal Business geflogen ist, will man nie wieder was anderes. Doch doch, economy ist sicherlich unkomfortabel. Aber gesunden, jüngeren Menschen würde ich immer raten lieber in ein gutes Hotel zu investieren in dem man es sich dann gut gehen lassen kann nach dem Flug. So wird es sicherlich beim nächsten Mal bei uns sein. Aber das wird erst nächstes Jahr etwas und vermutlich wieder zur Regenzeit, die dieses mal total aushaltbar.

wir beenden den Urlaub wieder mit einem schönen Bild.
Avatar von Maraike H.

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Eine Antwort zu „Das schreckliche Ende der Regenzeit“

  1. Avatar von Niklas
    Niklas

    Willkommen zurück!

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