Gestern wollten wir gar nicht so viel machen. Nach unserer morgendlichen Pflichtkontrolle ob der Pool noch gut ist (war er) sind wir mittags herum in Richtung Chaweng gefahren um uns einen Zugang zum Strand zu suchen. Nicht immer darf man durch die Hotels durchspazieren, aber es gibt eine offizielle Straße. Die haben wir auch gefunden. Es ist zwar etwas wolkig, aber trotzdem sehr schön am Meer. Das Wasser ist blau, der Sand sehr weich (aber nicht ganz so wie auf Koh Rong, der Sand dort ist Spitzenreiter) und es sind nur mittelviele Menschen unterwegs. Wir setzen uns ins Banana Fantasea Resort um dort etwas zu essen.

Ich bestelle irgendwas, das ich noch nicht kenne. Es besteht aus Rührei, Knoblauch und irgendeinem Kraut, das fast nach nix schmeckt. War aber ok so mittags herum.

Danach fahren wie nach Hause, es ist sehr warm. Also nochmal den Pool testen. Sicher ist sicher. Zwischendurch mache ich ein paar Fotos. Ich versuche Vögel und Insekten zu fotografieren. Ich höre die Artenvielfalt, aber ich finde sie nur schwer.

Ich gehe später zur Massage und bekomme am Ende noch ein paar Sprachtips. Die Hälfte habe ich schon wieder vergessen. am Abend essen wir eine Mopedminute entfernt von uns. Viel passiert dann nicht mehr, denn wir müssen unsere Kräfte schonen. Morgen geht’s zum Tauchen.

Und da passiert also am nächsten Morgen schon wieder etwas, das ich nicht mag. Der Wecker klingelt um 6:45. Es gibt dabei immer einen Vorteil, die Morgensonne kombiniert mit wenig Chaos. Wir müssen erst 1/3 von uns zu Team Lamai bringen und werden dann von dort abgeholt. Unser Boot befindet sich dann in Bo Phut. Es ist leider ein Speedboot. Die sind zwar sehr schnell, aber man spürt jeden Huppel. Selbst wenn kein Huppel da ist, spürt man einen. Von Koh Samui aus gibt es leider keine andere Möglichkeit, sonst ist man sehr lange unterwegs. Von Koh Phangan aus wäre es komfortabler.

Nach ca. einer Stunde fahrt, die nur einer Mitfahrerin schlecht bekommt, erreichen wir den Sail Rock. Den Tauchspot kennen wir schon, es ist ein großer Felsen im offenen Meer, aber hier gibt es IMMER viele Fische. Vom Boot aus müssen wir ein ganzes Stück schwimmen zum Felsen. Das ist ziemlich anstrengend, aber ich habs geschafft. Wir sehen einige Fische, aber irgendwie habe ich nach 38 Minuten nur noch knapp 50 Bar. Tauchgang eins erstmal beendet. Meine Kamera ging auch nicht. Beim zweiten Mal geht’s dann aber und wir sind 48 Minuten unter Wasser. Ich versuche auch möglichst ruhig zu atmen. Je länger wir unter Wasser sind desto weniger Zeit muss ich auf dem schwankenden Boot verbringen. Beim Ankern ist es besonders ätzend. Der Tauchinstructor will um jeden Preis Übelkeit verhindern. Er hilft mir schnell beim Ausrüsten und schickt mich ins Wasser. Sofort wird es angenehmer. Muss ich wirklich wieder aufs Boot nachher? Na gut. Also wieder zum Felsen geschwommen und nach unten, fast bis auf 20 Meter. Wir sehen viele Fische, Schnecken und Tauchen durch den sogenannten „Kamin“ eine recht große Delle im Felsen.

Auf dem 2. Bild gibt es 2 Schnecken zu sehen. Schwarz mit weißen Punkten. 🙂 Danach geht es zurück. Die Fahrt setzt allen zu. Die 3 Löffel reis in meinem Magen halten aber gut durch. Trotzdem ärgert es mich etwas, dass wir 250€ für einen halben Tag Übelkeit zahlen. Am Ende beschließen wir, noch ein 2. mal fürs Tauchen anzumelden.

Endlich wieder festen Sand unter den Füßen

Ich bin froh als wir zurück sind. Jetzt nur noch durch den Nachmittagsverkehr von Lamai aus und dann wird sofort was essen gegangen. Ich will mir am liebsten 2 Gerichte bestellen. So hungrig bin ich. Aber es wird erstmal nur Padt Grapao. Bei Mango Sticky Rice hieß es „No have“. Vielleicht später. Tat das gut etwas zu essen. Damit dürfte der Tag beendet sein.

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