Die letzten 1,5 Tage auf Phuket haben wir nicht viel gemacht. Aber das ist auch immer das Ziel und der Grund, weshalb wir in letzter Zeit unsere Reisen nicht in Bangkok starten. Es soll anfangs einfach ruhig sein ohne Druck irgendwas bestimmtes erleben zu müssen. Das Wetter hat sich bestens gehalten. Nass sind wir nur im Pool und kurz mal im Meer geworden. Bei Flut war der Strand komplett überschwemmt, bei Ebbe war richtig viel Platz.

Heute mussten wir etwas machen, das ich nicht mag. Wir mussten durch den Wecker geweckt werden. Um 7:15 klingelte der Wecker, schnell ein Frühstück reingewürgt und um 8 ging es los zum Airport. Es ist jetzt das erste Mal, dass wir von dem Flughafen abfliegen. Von außen wirkt er viel größer als er tatsächlich ist. Am Flughafen begrüßt uns erstmals ein kleiner Gecko auf dem Gehweg. Irgendwie hat ers nicht eilig wegzurennen obwohl es die Menschen dort alle eilig haben und ihn vielleicht gar nicht sehen.

inzwischen ist er vielleicht schon Matsch

An der Anzeigetafel stehen schon Flüge dran, die erst um 18 Uhr gehen. Dadurch ist aber alles entspannt und wir fliegen Punkt 11 los.

Traueraltar für die Königinmutter am Flughafen

Keine Stunde später landen wir auf dem wahrscheinlich schönsten Flughafen der Welt. Auch hier geht es sehr schnell. Ab jetzt teilt sich unsere Reisegruppe in Team Chaweng und Team Lamai ein. Etwa 30 Minuten später befinden wir uns im Baan Sukreep Resort in Chaweng. Normalerweise ist das ein sehr voller und lauter Ort und nicht der Ort unserer Wahl. Aber unsere Unterkunft ist eine kleine Oase am Ende von Chaweng. Wir befinden uns nicht direkt am Strand (ein bisschen schade) sondern eher an einem Hügel(ein bisschen schöner). Es gibt also ein bisschen Natur zu um uns herum. Das Resort ist sehr klein, dicht begrünt und wir haben wieder eine Art Bambushütte wie auch damals auf Koh Lanta. Allerdings ein bisschen weniger rustikal.

Man sieht die Hütte fast gar nicht

Das Restaurant ist ein Thai-Vietnamesisches Fusion Restaurant. Ich bestelle mir ein paar Fleischbällchen, die ein guter Snack sind. Obwohl sie Koriander enthalten.

Es kommt mir hier deutlich schwüler und wärmer vor. Eigentlich soll hier doch keine Regenzeit sein. Es steht für mich sehr schnell fest, dass wir uns gegen Mücken wappnen müssen. Wir organisieren uns ein Moped, der Helm hängt wie immer schief auf meinem Kopf, und düsen eine Runde durch Chaweng. Es ist wirklich ziemlich belebt, die Straßen sind laut und chaotisch, irgendeiner hupt immer. An einem tropischen Früchtestand decke ich mich üppig ein mit Drachenfrucht, Mangostan und Rambutan. So muss das sein.

Avatar von Maraike H.

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