In den letzten 2 Tagen auf Koh Rong machen wir nicht viel. Wettermässig ist es etwas wolkiger geworden, aber trotzdem noch sehr warm. In den letzten beiden Nächten regnet es. Das eine mal richtig Stark. Ich schaue nicht raus, aber es hört sich wie ein kleiner Tropensturm an. Natürlich ist jetzt alles nass, das zum trocknen draußen hing.

Für den letzten Tag haben wir uns nochmal ein Moped gemietet. Die Sandstraße lässt sich zwar gut befahren, allerdings gibt es an 3 Baustellen kleine Umleitungen, die sich mit Wasser gefüllt haben. Unsere Schuhe sind sehr rot danach.

Am letzten Abend bekommen wir nochmal die Sonne zu sehen. Wir essen nochmal in einem unserer Stammrestaurants. Ein bisschen schade ist es schon, dass wir das Inselfeeling jetzt erstmal eine Weile nicht haben. Auch wenn uns fast etwas langweilig wurde hier, geht doch nix über einen entspannten Tropenabend.
Am nächsten Tag nehmen wir gegen 12 die Speedferry nach Sihanoukville. Wir halten dabei noch 2x in Koh Touch. Einmal um weitere Mitfahrer einzuladen und einmal drehen wir nach 5 Minuten um, weil offenbar eine Frau ihren Ausstieg verpasst hat. Dann Tschüss Insel, tschüss Barfußlaufen, tschüss Welpen, tschüss Überall-Sand. Wir sehen uns vielleicht nochmal wieder. Wenn du auch ein bisschen so bleibst wie du bist. Die Unterkunft werden wir wohl aber nicht nochmal buchen.

Wir haben in Sihanoukville genug Zeit. Unser Flug geht erst um 17:20. Genug Zeit um nochmal Lokal zu essen. Und das finde ich richtig gut. Das Essen auf der Insel war leider häufig eher mittelgut. Auch die Auswahl war häufig die selbe. Das ist allerdings typisch für Inseln.
Nach dem Essen fahren wir auch schon zum Flughafen. Es gibt hier am Hafen nicht viel zu sehen oder zu tun. Am Flughafen allerdings auch nicht. Es gibt ein Café und sonst nix. Dafür ist es ziemlich entspannt. Sihanoukville hat nicht viel zu bieten. Viele Hochhäuserhotels und Casinos, die in weniger als einem Jahrzehnt hochgezogen wurden. Daneben leben die Kambodschaner in ihren kleinen Häusern.

Nun liegt also die Zeit in Kambodscha hinter uns. Ich habe ja neulich schon erzählt, dass der Flughafen Sihanoukville nur von wenigen Flughäfen aus angeflogen werden kann, die für uns infrage kommen. Darum wird die letzte Station unserer Reise in Ho Chi Minh City sein. Das bedeutet also in diesem Urlaub 3x einreisen, 3x die Währung wechseln, 3 verschiedene Sprachen und 3 verschiedene Staatsformen.

Der Flug läuft unkompliziert, die Immigration dauert etwas. Es ist inzwischen nach 20 Uhr. Wir nehmen also ein überteuertes Taxi zum Hotel. Und damit werden wir quasi direkt in den Kontrast geworfen. Von einsamer Insel zu wuseliger Großstadt. Von Menschen, die. nur wenig Englisch können zu sehr gesprächigen Leuten. Vom etwas veralteten Hotel in ein schönes Boutique Hotel namens Me Saigon. Wir gehen noch kurz um die Ecke was essen. Natürlich an der Straße und natürlich auf Mini Plastikstühlen wie es sich für Vietnam gehört. Und damit, Gute Nacht Ho Chi Minh City auch bekannt als Saigon.


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