Einen Tag nach unserem Rollertag haben wir einen zweiten, halben Rolltertag eingelegt. Dieses mal sind wir in die andere Richtung gefahren. Weiter im Süden der Insel befindet sich der Coconut Beach. Wir haben zwei Optionen auf der Straße und biegen in eine Richtung ab, die uns zu einem eher lokalen Ort bringt. Hier gibt es keine Touristen. Es ist ein kleines Dorf auf am Wasser, viele Häuser sind auf Stelzen gebaut.

Hier sind wir einmal durchgelaufen. Los war aber nix. Ich schätze aber, dass sich das auch massiv ändern wird, mit zunehmendem Tourismus. Aus diesem Ort kann man gut ein Fischerdorf mit Restaurants und Walkingstreet machen.

Dann steigen wir wieder auf und nehmen die zweite Abzweigung. Hier befinden sich keine Locals mehr sondern nur noch Resorts. Klare Trennung offenbar. Der Strand ist nicht ganz so paradiesisch-maledivisch wie in unserer Gegend. Trotzdem schön und wir bleiben auf einen Snack.

Danach wollen wir etwas weiter fahren, aber dahinter kommt nicht viel. Ab und zu ein Restaurant oder ein Tante Emma Laden. Aber trotzdem etwas mehr als gestern beim Lonely Beach. Und überall Flächen, die darauf hindeuten, dass es bald Baufläche sein wird.

Nachmittags beschleicht uns fast ein bisschen Langeweile. Was macht man, wenn die Sonne noch knallt und man keinen Hunger hat? Vielleicht langweilt man sich kurz und genießt das Leben….bevor man abends fast von einer Kokosnuss erschlagen wird. Direkt vor unserem Zimmer befinden sich zwei Palmen. Beide tragen üppige Früchte. Schon vor ein paar Tagen kam einmal eine Frucht herunter. Die ist sogar ganz geblieben. Wurde aber weggeräumt bevor ich versuchen konnte sie zu öffnen. Nun heute wieder. Einen halben Meter neben mir. Sie kracht und das Wasser spritzt überall hin. Schade, aber dann kann ich sie auch zur Rezeption bringen und mal darauf hinweisen, dass das hier gerade zu einem Extremen-Abenteuerurlaub mutiert.

Aber bereits am nächsten Tag wird sich drum gekümmert. Gegen Nachmittag sind sie dann fertig und nun befindet sich ein Gitter um die Kokosnüsse herum.

da ist jetzt ein Gitter

Heute waren wir dann nochmal Tauchen. Ich habe meinen 40. Tauchgang absolviert. Und es war ein sehr schöner. Ich habe Kugelfische gesehen und am Ende mehrere kleine Rochen. Das hat sich gelohnt. Und dass obwohl die Fahrt mit einem kräftigen Regenschauer begonnen hat. Es sind trotzdem fast 30 Grad. Tropenregen, bester Regen.

ein Kugelfisch

Als wir auftauchen regnet es noch ein bisschen. Es ist aber schon ein bisschen heller.

Lassen wir also die gefährlichen Dinge wie Kokosnüsse und Kugelfische hinter uns. Es brechen die letzten 48 Stunden auf Koh Rong an. Kaum zu glauben, dass woanders auf der Welt gerade nicht 29 Grad sind.

Avatar von Maraike H.

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