Nachdem es gestern recht unspektakulär war, sind heute die Ereignisse Parallel geschehen. Morgens bin ich um 8 vom TukTuk abgeholt worden um nach Koh Touch zum Koh Rong Dive Center. Die Fahrt ist sehr viel rumpeliger als es neulich mit dem Moped war.

Dort angekommen wird das Equipment zusammengestellt und dann geht es mit der gesamten Tauchgruppe in Richtung Long Beach (nicht zu verwechseln mit unserem Long Set Beach). Dort wartet dann unser Boot auf uns. Wir sind eine sehr kleine Gruppe. Inklusive Personal sind wir vielleicht 20 Leute auf dem Boot. Wir fahren auch gar nicht weit, denn heute wird der so genannte „Khmer Garden“ angesteuert. Ein vorgelagertes Riff am Long Beach. Gäbe es eine Tauchbasis direk an dem Strand, bräuchte man nicht mal ein Boot.

Der Strand sieht auch wieder sehr „Maledivig“ aus. Sehr weißer, sehr feiner Strand. Aber auch wenig Schatten, wirkt daduch auch etwas wie in der Wüste.

der Long Beach

Auf dem Boot geht es dann recht entspannt zu. Es besteht keine Hektik wie man es sonst kennt. Das liegt nicht nur an unserer kleinen Gruppe, sondern auch daran, dass es kaum andere Tauchboote gibt. Nebenan gibt es ein Boot von chinesen, die wohl sehr minimalistisch tauchen. Ohne Flossen, ohne Anzug, nur mit der Flasche. Die machen irgendwie ihr eigenes Ding. Unter Wasser begegnen wir uns kein einziges Mal. Da es etwas windig ist, ist die Sicht etwas trübe. Es gibt trotzdem ein paar spannende Sachen zu sehen.

Ich weiß nicht was das für ein Fisch ist

Etwas besonderes war dann der „Cuttle Fish“, eine art Oktopus. Gleich 2 habe ich davon gesehen und den einen gut auf die Kamera bekommen.

Ein Highlight war auch noch das Ende vom 2. Tauchgang. Auf einmal ist da ein altes, gesunkenes Holzboot. Hier tummeln sich auch ein paar Fische.

Das hat sich auf jeden Fall gelohnt und von dem Wind haben wir nichts mitbekommen.

Während ich unter Wasser bin, wird oberhalb am Long Set Beach gerade umgezogen. Es lief sehr unkompliziert und wir haben jetzt unser Zimmer. Oder besser gesagt unsere Zimmer. Denn offenbar besteht die sogenannte Villa aus 2 separaten Zimmern nebeneinander. Ja ok, meinetwegen. Wir haben das bezahlt und so haben wir 2 Klos und so einige Bettdecken. Auf jeden Fall sind wir jetzt endgültig angekommen. Irgendwie ist es auch etwas komisch jetzt wieder nebenan zu sein. Aber jetzt will ich unsere Koffer erst einmal ein paar Tage nicht packen. Sie dürfen sich ab sofort vernachlässigt fühlen.

Das Boot schwebt nicht

Abends gibt es dann auch einen hübschen Sonnenuntergang und ein Abendessen in unserem Resort. Ich mag es abends noch Sticky Rice mit Mango zu essen. Dazu gab es die wahrscheinlich größte Kokosnuss der Welt.

Wider zurück am Long Set Beach

Avatar von Maraike H.

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