Heute war endlich ein sehr stressarmer Tag. Wir haben gut geschlafen, hatten ein gutes Frühstück und haben uns später einen Roller gemietet. Gegen Mittag fing es an etwas wolkig zu werden. Also eigentlich ein gutes Wetter um mal in den Nachbarort Koh Touch zu fahren. Das ist auch gleichzeitig der Hauptort der Insel.

Ich weiß jetzt nicht welchen Eindruck die Insel auf den Fotos gemacht har bisher, aber heute haben wir quasi gesehen wie es hinter der „Beachfront“ aussieht. Dort ist die Insel wirklich noch sehr dünn besiedelt. Die Straße ist breit, plattgewalzt und komplett unbetoniert. Aber man sieht: da ist einiges an Veränderung geplant. Es gibt viel Fläche, die bebaut werden kann. Es gibt vereinzelt schon ein paar Hostels oder Cafés, die aber in der Landschaft etwas untergehen. Interessant ist, dass nicht direkt hinterm Strand dichter Dschungel kommt. Sondern eher wuchernde Büsche und kleinere Bäume. Alles eine Etage niedriger als wir das von anderen Inseln kennen. Und sehr charakteristisch: der rötliche Sand. Das sieht richtig schön aus.

Der Ort Koh Touch ist dann etwas belebter als der Long Set Beach, an dem wir uns befinden. Es gibt schon eine kleine „2. Reihe“ hinterm Strand. Auch ein paar Nebenstraßen gibt es hier schon. Es reihen sich kleine Supermärkte, Restaurants, Massagen und Souvenirshops aneinander.

erstmal zu Aldy

Der zentrale Punkt ist auch hier der Pier, der etwas größer ist als bei uns. Aber wirklich große Boote halten auch hier nicht.

irgendwann wird die Flut schon vorbei sein

Wirklich viel Zeit verbringen wir dann hier aber auch nicht. Aber wir kommen sicherlich mal zum essen hierher.

Wir fahren also die Sandpiste wieder zurück zu uns. So langsam kommen wir in dem Inselmodus an. Wird ja auch Zeit, sind ja jetzt schon 2 Tage hier. Das Moped haben wir erstmal nur für heute gemietet. Hier ist es recht teuer (10-15$ am Tag) und man kann es gar nicht überall benutzen. An unserem Strandweg zb stehen überall Schilder, dass Motorbikes verboten sind. Auch unser Bargeld müssen wir etwas einteilen, denn es gibt auf der Insel bisher keinen einzigen ATM. Entweder müssen wir aufs Festland fahren um Bargeld zu holen oder uns in Läden Geld ausgeben lassen, das kostet dann aber 8% Gebühr.

Abends wird es mal wieder Zeit ein Lagerfeuer zu machen. Dafür gehen wir an den ruhigen, „Malediven“- Teil der Insel. Der liegt nicht nur direkt am Strand sondern auch an einem größeren Tümpel. Und dieser befindet sich gerade richtig schön im Sonnenuntergangslicht.

Wohin diese Brücke führt? Noch wissen wir das nicht.

Beim Feuermachen kommt dann irgendwann noch ein Einheimischer und bringt uns etwas mehr Holz fürs Feuer. Also beschwert hat sich hier noch nie jemand, wenn wir Feuer gemacht haben.

Avatar von Maraike H.

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