Heute morgen wachen wir in unserem Übergangszimmer auf und gehen ziemlich früh zum Frühstück. Wir überbrücken die Zeit bis zum Umzug mit Massage und Sandburgbauen. Gegen halb 12 fragen wir mal nach. Sie fragen ob wir nicht noch 2 weitere Nächte in dem Zimmer bleiben wollen. Äh. Nein?! Sie bieten uns komische Sachen an wie Dinner oder 400$ Erstattung. Wir wollen aber ein vernünftiges Zimmer und nicht das von letzter Nacht. Es war ein kleines Zimmer ohne Balkon. Darauf haben wir länger keine Lust. Irgendwann gehen wir erstmal Mittagessen.

Und weil wir dann sowieso keine Lust auf unser Zimmer bzw Besenkammer haben, laufen wir noch den Strand etwas entlang. Hinter dem Pier, an dem wir gestern angekommen sind, ist er noch etwas unbebauter und ruhiger. Das wird vermutlich nicht ewig so sein, denn das Wasser und der Sand sind wirklich ein Träumchen. Jetzt verstehe ich den Vergleich mit den Malediven etwas besser. Aber ich wette, da ist es trotzdem anders.

Als wir dann zurück am Resort sind schlägt uns der Manager des Hotels vor, dass wir im Resort nebenan für 3 Nächte bleiben können und dann ab 8. Januar in unsere tatsächlich gebuchte Villa können. Wir dürfen uns das Häuschen anschauen und nehmen es. Es ist definitiv besser als 3 weitere Tage in dem bisherigen zu bleiben. Wir ziehen dann also um und nach einigem rumgewusel (natürlich suchen wir jetzt erstmal 1000 Sachen), begeben wir uns erstmal in den Pool.

Die neue Unterkunft scheint noch recht neu zu sein. Die Bungalows wirken noch sehr neu und überall sind kleine Pflänzchen gepflanzt, die noch groß werden müssen. Generell scheint hier auf Koh Rong etwas Öko Tourismus betrieben werden. Es gibt viele Mülleimer und Hinweisschilder, dass man den Strand sauber halten soll.

Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet haben wollen wir einfach nur unsere Ruhe und versuchen die Geschichte als unverhofftes Abenteuer abzustempeln. Nachmittags mache ich uns noch das Tauchen klar und dann gehen wir nochmal am Strand etwas essen. Wir sind recht nah am Pier und man sieht sehr schön, wie ein Kutter Waren anliefert, die von den verschiedenen Mitarbeitern abgeholt werden.

So langsam sinkt die Sonne und das ist immer ein sehr gemütlicher Teil des Tages. Abends sieht immer alles schön goldgelb aus. Sogar unser erster Sonnenbrand. Ser weiße Sand vor unserem Haus sieht um dunkeln ein bisschen aus wie Schnee. Aber das macht für euch vermutlich keinen Unterschied im Moment 😜

Schnee im Sommer?
Avatar von Maraike H.

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