Es ist endgültig stürmisch geworden. Gestern haben wir noch ein einzelnes Boot morgens schippern sehen. Aber seitdem ist Ebbe im Bootsverkehr.

Während dem Frühstück können wir sehen wie die Bäume von den brechenden Wellen geduscht werden. Von unserem Resort können wir jetzt nicht so gut auf unseren Strand laufen, weil obendrein auch noch Flut ist. Es wird also ein drinnen Tag. Tatsächlich ist es auch fast ein bisschen frisch. Ich gebs ja nur ungerne zu, aber ein Tshirt mit Ärmeln wäre fast angebracht. Durch den Wind sind ein paar Blätter in unseren Pool geweht. Die Putzfrau hat sich sehr bemüht sie zu entfernen. Beförderung folgt hoffentlich bald.

Mittag Essen wir in Haad Yao im Coco Locco Restaurant. Wieder eines, in dem viel in weiß gestrichen ist. Am Strand ist nur wenig Platz. Es ist windig und Flut. Aber das Essen ist gut. Ein leckeres Green Curry. Das Resort ist auch richtig schön, man läuft durch einen dicht bepflanzten Weg. Hier könnte ich auch unterkommen.

der Weg zur Straße

Gegen Abend wird es so langsam ein bisschen weniger stürmisch. Aber vorbei ist es noch nicht. Zumindest schaffen wir es wieder zum Strand und können dort Abendessen. Und das vorgelagerte Riff guckt wieder etwas heraus.

Am nächsten morgen peitschen die Wellen zwar immernoch, aber es ist ruhiger. Wir werden auch morgens wieder von Vogelgezwitscher geweckt. Das war gestern nicht so. Mittags fahren wir ins Fischerörtchen nach Chaloklam. Den Namen kennt ihr bereits, denn es ist unser Verfahren-Ort. Dieses mal fahren wir mit Absicht dorthin. Hier sieht es am Pier noch etwas stürmischer aus. Kein Boot hat angelegt. Das Dorf selber ist recht urig. Viele kleine Restaurants und wenige Luxusresorts. Am Pier wirkt es etwas überschwemmt.

Aufräumarbeiten nach dem Wind

Wir finden ein nettes kleines Restaurant und ich habe zum ersten mal ein ziemlich scharfes Gericht. Ich habe bei der Optik des Ladens auch nix anderes erwartet.

sieh das Restaurant so aus, schmeckt es wahrscheinlich ziemlich gut

Danach fahren wir zurück. Als wir unsere (die richtige!) Straße einfahren schlackert plötzlich unsere Moped. Wir halten an und sehen einen platten Hinterreifen. Es kommt direkt ein Taxi vorbei und sie wollen helfen. Zunächst schlagen sie vor, das Pickup auf ihren Wagen zu hieven und uns zu einem Motorbikeshop zu bringen. Wir bevorzugen es zum Hotel zu fahren, weil wir es dort gemietet haben. Wäre vermutlich beides ok gewesen. Wir teilen uns auf und lassen uns von den hilfsbereiten Thais zurückbringen, damit wir nicht alle auf dem Moped sitzen. Gut angekommen, geht es jetzt daran es zu reparieren.

die letzte Strecke dann mit dem Taxi. Eigentlich auch ganz entspannt.

2,3 Stunden später steht der Flitzer wieder repariert vor der Rezeption. 250 Baht und er ist wie neu. Inzwischen scheint die Sonne wieder ein bisschen und wir gehen kurz in den Pool. Das Wasser im Pool ist noch ziemlich kühl. Abends gehen wir in Haad Salad, also bei uns, etwas essen. Wir haben zum ersten mal an unserem eigenen Strand eine richtig schöne Abendsonne.

perfekt platzierte Palmen

Heute ist es recht voll, auch in unserem Resort. Das liegt daran, dass heute Vollmond ist. Natürlich hat jetzt nicht der Mond auf eine esoterische Art dafür gesorgt, dass es voller ist. Auf Koh Phangan bedeutet es, dass Fullmoon Party ist. Juckt uns aber nicht, kommt eh kein Metal.

Avatar von Maraike H.

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